Mara-Cassens-Preis

Der nach seiner Stifterin benannte, seit 1970 vergebene und mit 15.000 Euro dotierte Mara-Cassens-Preis ist der höchstdotierte Literaturpreis für einen deutschsprachigen Romanerstling und der einzige Literaturpreis, der von einer Leserjury vergeben wird.

Die Hamburger Stifterin Mara Cassens wollte mit ihrem Preis Autoren und Autorinnen ermöglichen, »sich für eine gewisse Zeit ganz dem Schreiben zu widmen«. Die Jury besteht ausschließlich aus Mitgliedern des Literaturhaus Hamburg e.V., die nicht im Literaturbetrieb tätig sind. Der Mara-Cassens-Preis wird bei einer feierlichen öffentlichen Preisverleihung übergeben.

Preisträger

Bisher gewannen den Mara-Cassens-Preis:

  • 2017  Sasha Marianna Salzmann: »Außer sich«, Suhrkamp
  • 2016  Katharina Winkler: »Blauschmuck«, Suhrkamp
  • 2015  Verena Boos: »Blutorangen«, Aufbau-Verlag
  • 2014  Regina Scheer: »Machandel«, Knaus
  • 2013  Sarah Stricker: »Fünf Kopeken«, Eichborn
  • 2012  Andreas Martin Widmann: »Die Glücksparade«, Rowohlt
  • 2011  Max Scharnigg: »Die Besteigung der Eiger-Nordwand unter einer Treppe«, Hoffmann und Campe
  • 2010  Sabrina Janesch: »Katzenberge«, Aufbau
  • 2009  Roman Graf: »Herr Blanc«, Limmat
  • 2008  Lukas Bärfuss: »Hundert Tage«, Wallstein
  • 2007  Larissa Boehning: »Lichte Stoffe«, Eichborn
  • 2006  Clemens Meyer: »Als wir träumten«, S. Fischer
  • 2005  Matthias Göritz: »Der kurze Traum des Jacob Voss«, Berlin
  • 2004  Terézia Mora: »Alle Tage«, Luchterhand
  • 2003  Erwin Koch: »Sara tanzt«, Nagel & Kimche
  • 2002  Zsuzsa Bánk: »Der Schwimmer«, S. Fischer
  • 2001  Annette Pehnt: »Ich muß los«, Piper
  • 2000  Peter Märthesheimer: »Ich bin die Andere«, Europa
  • 1999  John von Düffel: »Vom Wasser«, DuMont
  • 1998  Susanne Röckel: »Eschenhain«, Luchterhand
  • 1997  Marlene Streeruwitz: »Verführungen«, Suhrkamp
  • 1996  Clemens Eich: »Das steinerne Meer«, S. Fischer
  • 1995  Peter Mohr: »Das Verschwinden der Worte«, Thom
  • 1994  Thomas Lehr: »Zweiwasser oder Die Bibliothek der Gnade«, Rütten & Loening
  • 1993  Gerrit Bekker: »Die Farbe der Schatten«, S. Fischer
  • 1992  Ralf Rothmann: »Stier«, Suhrkamp
  • 1991  Gabrielle Alioth: »Der Narr«, Nagel & Kimche
  • 1990  Michael Benckert: »Eva Maria Säuberlin«, Radius
  • 1989  Rolf Niederhauser: »NADA oder Die Frage des Augenblicks«, Luchterhand
  • 1988  Alfred Cordes: »Caspar Coppenrath«, C. Bertelsmann
  • 1987  André Kaminski: »Nächstes Jahr in Jerusalem«, Suhrkamp
  • 1986  Christoph Hein: »Horns Ende«, Luchterhand
  • 1985 Annelore Schmidt-Weyland: »Ruben. Geschichte eines Jungen«, Radius