5.4.

Michael Naumann

stellt seine Autobiografie »Glück gehabt« vor

Michael Naumanns Erinnerungen spiegeln einen Teil deutscher Geschichte auf ganz persönliche Weise wider: die Kindheit im sachsen-anhaltinischen Köthen während des Zweiten Weltkriegs, die Flucht in den 50ern nach Hamburg, die Studentenzeit im München der 60er, die journalistischen Anfänge.

Michael Naumann erzählt in »Glück gehabt« (Hoffmann und Campe) von seinem Leben als Wanderer zwischen den Welten des Journalismus, der Verlage und der Politik: Als Journalist arbeitete er für »Die Zeit« und den »Spiegel«. 1985 übernahm er die Leitung der Rowohlt Verlage. Zehn Jahre darauf ging er nach New York und leitete dort die Verlage Metropolitan Books und Henry Holt. 1998 berief ihn Gerhard Schröder in sein Kabinett als Staatsminister für Kultur und Medien. Nach zwei Jahren im Amt wurde er 2001 Chefredakteur und Herausgeber der »Zeit«. Im Jahr 2008 war er Kandidat der SPD für das Amt des Ersten Bürgermeisters in Hamburg. Heute ist Michael Naumann Gründungsdirektor der Barenboim-Said-Akademie in Berlin.

Und indem er von sich selbst erzählt, schreibt er auch über andere, über seine Begegnungen mit Helmut Schmidt, Marion Gräfin Dönhoff, Rudolf Augstein, Heinrich Maria Ledig-Rowohlt, Gerhard Schröder oder Joschka Fischer, aber auch mit Paul Auster, Siri Hustvedt, Péter Nádas oder Herta Müller.

Moderation: Ulrich Greiner

Kulturpartner NDR Kultur

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Informationen
Datum
Mittwoch, 5.4.2017
Zeit
19.30 Uhr
Eintritt
€ 12,–/8,–
Ort
Literaturhaus

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Ort:
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