23.4.

Dževad Karahasan

stellt seinen Roman »Der Trost des Nachthimmels« vor

Was für eine weitgespannte literarische Reise! Was für ein staunenswerter Wurf! Elf Jahre hat der 1953 geborene Bosnier Dževad Karahasan an seinem Roman »Der Trost des Nachthimmels« (Suhrkamp; Übersetzung: Katharina Wolf-Grießhaber) gearbeitet. Herausgekommen ist dabei ein epochales Werk, das im Gewande einer historischen Erzählung auftritt und von orientalischer Opulenz ist.

Karahasan setzt Ende des 11. Jahrhunderts in der »Stadt aller Städte«, im persischen Isfahan, ein. Es ist die Blütezeit des Seldschukenreiches unter dem Sultan Malik-Schah und dem auf vielen Gebieten ausgewiesenen Großwesir Nizam al-Mulk. In drei großen Teilen entwirft Karahasan eine sinnliche Erzählung, die von hoher politischer Aktualität ist und von elegischer Eleganz.

»Karahasans Roman spielt mit den Möglichkeiten der Aktualisierung, aber er befördert sie nicht mit vordergründigen Mitteln. Das macht seine Stärke aus. Es geht um den Niedergang eines Staatswesens, das einmal für Hochkultur stand, es geht um den Fundamentalismus, der im Zerfall geordneter Strukturen entsteht, und es geht um die Rolle der Intellektuellen.« (Deutschlandradio Kultur)

Moderation: Rainer Moritz

In Kooperation mit dem KRASS Festival

Medienpartner NDR Info

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Informationen
Datum
Sonntag, 23.4.2017
Zeit
18.00 Uhr
Eintritt
€ 5,–
Ort
Kampnagel, K4, Jarrestraße 20

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4.7.
auswärts
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Zeit:
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Eintritt:
18,–/14,–
Ort:
Freie Akademie der Künste, Klosterwall 23
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Datum:
5.7.2017
Zeit:
19.30
Uhr
Eintritt:
12,–/8,–
Ort:
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6.7.
Datum:
6.7.2017
Zeit:
19.30
Uhr
Eintritt:
12,–/8,–
Ort:
Literaturhaus