27.9.

Thomas Lehr

liest aus seinem neuen Roman »Schlafende Sonne«

Ein Jahrhundert Deutschland: Thomas Lehr hat einen neuen, einen großen Roman geschrieben  –  »Schlafende Sonne« (Hanser).

Rudolf Zacharias reist nach Berlin. Dort will der Dokumentarfilmer die Vernissage seiner früheren Studentin Milena Sonntag besuchen. Thomas Lehrs Roman spielt an einem Sommertag des Jahres 2011  –  und zugleich in einem ganzen Jahrhundert. Denn in ihrer Ausstellung zieht Milena nicht nur eine künstlerische Lebensbilanz, sondern die ihrer Zeit. Mit sprachlicher Kraft werden historische Kata­strophen neben die privaten Verwicklungen dreier Menschen gestellt, führen die Spuren von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs bis ins heutige Berlin. Thomas Lehr entwickelt ein überwältigendes Fresko dieses deutschen Jahrhunderts: tragisch, komisch, grotesk, und immer wieder ganz persönlich und intim.

Thomas Lehr, 1957 in Speyer geboren, lebt in Berlin. Zu seinen viel gerühmten Büchern zählen »September. Fata Morgana«, »42« und »Nabokovs Katze«. Er erhielt unter anderem den Marie Luise Kaschnitz-Preis und den Joseph-Breitbach-Preis.

Moderation: Jörg Magenau

Mit freundlicher Unterstützung der Joseph-Breitbach-Stiftung

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Informationen
Datum
Mittwoch, 27.9.2017
Zeit
19.30 Uhr
Eintritt
€ 12,–/8,–
Ort
Literaturhaus

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Eintritt:
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Eintritt:
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Eintritt:
12,– /8,–
Ort:
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