14.11.

Gregor Gysi

stellt seine Autobiografie »Ein Leben ist zu wenig« vor

Gregor Gysi ist einer der brillantesten Köpfe, den die deutsche Politik vorweisen kann. Er hat linkes Denken in den letzten Jahrzehnten geprägt wie kaum ein Zweiter. Er hat angeregt, provoziert, hat Bewunderer und Verächter angezogen. Nun legt er im Aufbau Verlag mit »Ein Leben ist zu wenig« ein Buch vor, in dem er sich ganz unverstellt und offen zeigt. Er erzählt von seinen zahlreichen Leben  –  als Familienvater, Anwalt, Politiker und Autor  –  und offenbart eine Familiengenealogie, die von Russland bis nach Rhodesien und von Lenin bis zu Doris Lessing führt. Seine Autobiografie ist ein Geschichtsbuch, das die Erschütterungen und Extreme, die Entwürfe und Enttäuschungen des 20. Jahrhunderts auf sehr persönliche Weise erlebbar macht: »Mit Namen will ich nicht langweilen, und merken kann man sich das eh alles nicht. Erstaunlich, was sich im Laufe so vieler Jahre alles ereignet, wer auf wen treffen und welche Zufälle einander kreuzen müssen, damit irgendwann das eigene Leben entstehen und hervortreten kann.«

Sein eigenes Leben erweist sich dabei als nachhaltig von der Rednerei geprägt: Bereits in seiner Kindheit arbeitete der vom Verband der Redenschreiber deutscher Sprache zum besten Redner des Wahlkampfs für die Bundestagswahl 2013 gekürte Politiker als Synchronsprecher. Und so stellt sich die Frage, ob ein Leben für Gregor Gysis Redekunst zu wenig ist.

Moderation: Martin Doerry

In Kooperation mit Kampnagel Medienpartner NDR Info

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Informationen
Datum
Dienstag, 14.11.2017
Zeit
19.30 Uhr
Eintritt
€ 14,–/10,–
Ort
Kampnagel, K 2, Jarrestraße 20

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