Julit-News

4.11.2020

Das kunterbunte Pippi Langstrumpf Quiz

Anlässlich des 75. Geburtstags von Pippi Langstrumpf haben wir – das Junge Literaturhaus Hamburg, die LiteRaten Hamburg und das Lesefest Seiteneinsteiger – ein Pippi Langstrumpf Quiz entwickelt und im Oktober auf dem Instagram-Kanal des Literaturhauses durchgeführt. Zu gewinnen gab es tolle, kunterbunte Dinge rund um Pippi-Langstrumpf von der Verlagsgruppe Oetinger, Pippis deutschen Hausverlag.

Weil das Quiz so schön geworden ist und wir noch einige Gewinne übrig haben, wollen wir den Einsendeschluss bis zum 20.11.2020 verlängern. Einen Einblick auf die Gewinne gibt es hier.

Gerade in diesen Zeiten ist die Beschäftigung mit Büchern und der wohl frechsten Kinderbuchheldin eine willkommene Abwechslung. Das Quiz richtet sich an Kinder ab 6 Jahren und ist mit Kenntnis der Bücher oder einem Buch (oder dem Internet) zum Nachschlagen gut lösbar. Anbei haben wir sowohl Fragen (und Lösungen des Quiz‘ für Lehrerinnen und Lehrer und Eltern zur Kontrolle) in einem PDF zusammengestellt. Wir freuen uns, wenn möglichst viele Schulklassen und Kinder mitmachen.

Ganz nach dem Motto »Das habe ich vorher nie versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.« sind wir zuversichtlich und freuen uns auf die Einsendungen.

Wir wünschen eine gute Zeit, bleiben Sie gesund!

Das kunterbunte Quiz mit allen Fragen

Lösungsheft für Erwachsene

4.11.2020

Hamburger Literaturpreise 2020

Kulturbehörde vergibt Preise in sieben Kategorien an elf Preisträgerinnen und Preisträger

Die Behörde für Kultur und Medien zeichnet sechs Autorinnen und Autoren, drei Übersetzerinnen und Übersetzer und eine Comiczeichnerin für ihre herausragenden literarischen Arbeiten aus. 

Die mit je 6.000 Euro dotierten Hamburger Literaturpreise erhalten:

  • »Buch des Jahres«: Benjamin Maack für »Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein« (Suhrkamp Verlag)
  • Roman: Magdalena Saiger für »Was ihr nicht seht oder Die Absolute Nutzlosigkeit des Mondes« und Simon Urban für »Wie alles begann und wer dabei umkam«
  • Erzählung: Frank Schliedermann für »Dorval, Quebec«
  • Lyrik/Drama/Experimentelles: Silke Stamm für den experimentellen Text »Hohe Berge« und Peter Thiers für das Theaterstück »Paradiesische Bauten«
  • Kinder- und Jugendbuch: Uticha Marmon für »Dreizehn Wochen Sonntag oder Wie ich den Kaninchen die Sprache zurückgab«
  • Comic: Nadine Pedde für »Gespenster der DDR«

Die mit jeweils 3.000 Euro dotierten Preise in der Kategorie Literarische Übersetzungen gehen an:

  • Ursel Allenstein für die Übersetzung des Romans »Nach der Sonne / Efter solen« von Jonas Eika aus dem Dänischen (Hanser Berlin)
  • Mirko Bonné für die Neuübersetzung des Romans »Der Niemand von der ›Narcissus‹ / The Nigger of the ›Narcissus‹« von Joseph Conrad aus dem Englischen (mare)
  • Cornelia Wend für den Roman »Doggerland« von Élisabeth Filhol aus dem Französischen (Edition Nautilus)

Die Jury, bestehend aus dem Buchhändler Thomas Bleitner (Buchhandlung Lüders), der Autorin Julia Ditschke (Hamburger Literaturpreis 2019), der Literaturjournalistin Natascha Geier (NDR Fernsehen), der Lektorin Katharina Picandet (Edition Nautilus) und der Übersetzerin Britt Somann-Jung (Hamburger Literaturpreis 2019) hat ihre Wahl aus 260 anonymisierten Einsendungen für Literatur, 53 Comicprojekten und 23 literarischen Übersetzungen getroffen. 

Die Preisverleihung findet als geschlossene Veranstaltung mit reduzierter Teilnehmerzahl voraussichtlich am Montag, den 7. Dezember, im Literaturhaus Hamburg statt, wenn dies im Rahmen der aktuell geltenden Corona-Regeln möglich ist. Falls nicht, wird die Preisverleihung 2021 stattfinden.

22.10.2020

Ausschreibung Zukunftsprämie für unabhängige Verlage aus Hamburg

Die Behörde für Kultur und Medien schreibt in diesem Jahr eine einmalige »Zukunftsprämie für unabhängige Verlage aus Hamburg« aus. Insgesamt werden 20 Programmprämien in Höhe von insgesamt 135.000 Euro vergeben. Die Entscheidung fällt die Jury im Dezember 2020, für nächstes Jahr ist dann – sofern möglich – eine Preisverleihung geplant.

Ausschreibung

Für die 2020 einmalig vergebene Zukunftsprämie können sich noch bis zum 9. November 2020 unabhängige Verlage mit einem Sitz in Hamburg und einem Nettojahresumsatz von bis zwei Millionen Euro bewerben.

Dazu zählen inhaltlich unterschiedlich aufgestellte Verlage, beispielsweise Belletristik-, Sachbuch-, Theater-, Comic-, Hörbuch-, Wissenschafts- sowie Kinder- und Jugendbuchverlage. Prämiert werden der inhaltliche Anspruch des Verlagsprogramms sowie die Originalität im Umgang mit der Corona-Krise, sei es im digitalen oder im analogen Bereich.

Mit der Prämie möchte die Behörde für Kultur und Medien dazu beitragen, die publizistische Vielfalt in Hamburg angesichts der Corona-Pandemie zu sichern, engagierte programmatische Arbeit sowie besondere Bemühungen um Buchgestaltung, Übersetzungen und die Erschließung neuer digitaler Möglichkeiten auszeichnen. Ausgezeichnet werden Verlagsprogramme sowie Initiativen, diese auf dem Markt und in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Einzelprojekte werden nicht gefördert.

Bewerbung

Folgende Aspekte sind förderungswürdig:

  • Projekte der Digitalisierung (Zugang zu Endkunden, Open-Access-Formate und vergleichbare Konzepte)
  • gesellschaftspolitisch relevante Programme (Inklusion, Migration, Klimawandel und vergleichbare Themen)
  • inhaltlich und ästhetisch außergewöhnliche Buchprojekte

Verlage bewerben sich mit ihren Frühjahrs- und Herbstprogrammen 2020 und skizzieren ihre Planungen für 2021 beziehungsweise ihre digitalen Vorhaben. Über die Prämienvergabe entscheidet eine fachkundige Jury. Die Verlage werden, sollte dies pandemiebedingt möglich sein, 2021 auf einer Preisverleihung ausgezeichnet. Bewerben können sich Verlage, die ihren Sitz in der Freien und Hansestadt Hamburg haben und deren Nettojahresumsatz zwei Millionen Euro nicht übersteigt. Die Verlage dürfen sich nicht in einem Insolvenzverfahren befinden.

Alle Informationen zur Bewerbung und die benötigen Unterlagen finden sie auf der Seite der Kulturbehörde.

Blick ins Buch © Junius Verlag
16.10.2020

Mit der Literaturszene durch Hamburg

Kulturbehörde und Literaturhaus veröffentlichen Buch mit 53 Originaltexten – »Raus! Nur raus!« erscheint im Junius Verlag und ist ab 17. Oktober 2020 im Buchhandel erhältlich

»Raus! Nur raus!« lautet die literarische Aufforderung, Hamburg zu entdecken und neu auf bekannte Literaturorte zu blicken. In dem im Junius Verlag erschienenen Stadtführer locken Autorinnen und Autoren, Buchhändler, Journalistinnen, Veranstalterinnen und Verlagsmitarbeiter in Kneipen und Cafés, laufen durch Parks, lotsen zu Buchhandlungen und an Gedenk- und Veranstaltungsorte. Vor allem erzählen sie persönliche Geschichten, die sie mit diesen Orten verbinden – Eskapaden, Erinnerungen, Episoden aus einem Leben für die Literatur.

Zu Wort kommen rund fünfzig Akteurinnen und Akteure des Hamburger Literaturbetriebs, denen die hiesige Literaturszene ihre Lebendigkeit und ihren Ideenreichtum verdankt und die mit ihren ganz subjektiven Texten zum Besinnen, Erleben und Flanieren durch die Hansestadt einladen. Ergänzt werden die Beiträge durch Insiderwissen, einen eigens gestalteten Stadtplan, Illustrationen von Kathleen Bernsdorf und eindrückliche Fotografien von Tara Wolff. Das Projekt wurde im Sommer 2020 von der Behörde für Kultur und Medien sowie dem Literaturhaus Hamburg initiiert, Herausgeberinnen sind Antje Flemming und Carolin Löher. Der Erlös des Buches fließt direkt in die Literatur in Hamburg.

Mit Beiträgen von: Jürgen Abel, Thomas Andre, Petra Bamberger, Lubi Barre, Daniel Beskos, Stefan Beuse, Thomas Bleitner, Isabel Bogdan, Kirsten Boie, Carsten Brosda, Simone Buchholz, Katja Cebulla, Daniela Dobernigg, Reimer Boy Eilers, Antje Flemming, Lutz Flörke, Cornelia Franz, Michael Friederici, Katharina Hagena, Folke Havekost, Steffen Herrmann, Ingo Herzke, Sandra Hiemer, Ann-Kristin Hohlfeld, Annette Huber, Nefeli Kavouras, Rasha Khayat, Karen Köhler, Stephanie Krawehl, Carolin Löher, Torsten Meinicke, Nils Mohl, Rainer Moritz, Eva Müller, Franziska Otto, Matthias Politycki, Alexander Posch, Sascha Preiß, Till Raether, Michaela Rommel, Vera Rosenbusch, Stephan Samtleben, Katrin Seddig, Nicole Seifert, Leona Stahlmann, Annemarie Stoltenberg, Sebastian Stuertz, Ulrike Syha, Karina Tungari, Regula Venske, Carolin Vogel, Katrin Weiland, Tilman Winterling.

Von Teufelsbrück und dem Römischen Garten in Blankenese, vorbei an der Ringelnatztreppe und der Brücke 10, über die Reeperbahn und die Lombardsbrücke, mit Abstecher bei Michelle Records und beim Hotel Wedina, mit Umweg über den Ohlsdorfer Friedhof und durch den Hammer Park zum Wandsbeker Markt und nach Jenfeld, natürlich mit Verweilpausen in Bibliotheken und Buchhandlungen; vom Anleger bis zu den Zwangsarbeiterbaracken – und sogar zum Mond führt dieses literarische Hamburg-Buch.

»Raus! Nur raus! Unterwegs zu Lieblingsorten der Hamburger Literatur«, Junius Verlag, Hamburg, 120 Seiten mit ca. 60 vierfarbigen Abbildungen, Englische Broschur, Umschlag als Faltplan, 15,5 x 10,5 cm, ISBN 978-3-96060-534-8, 8,– € [D].

Bestellen Sie es direkt beim Junius Verlag oder holen Sie es sich in der Buchhandlung Samtleben.