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19.02.

Historischer Festsaal denkmalgerecht restauriert

Eddy-Lübbert-Saal strahlt wieder im historischen Glanz

Monat für Monat und das seit bald 35 Jahren finden im Literaturhaus am Schwanenwik Veranstaltungen statt. Der historische Saal Wahrzeichen dieses Hauses war im Zuge dieser intensiven Nutzung dringend renovierungsbedürftig; insbesondere im Deckenbereich des Saals gab es aufgrund einer veralteten Klimaanlage erhebliche Schäden. Die Klimaanlage wurde schon 2018 ausgetauscht. Jetzt strahlt endlich auch der Saal wieder in seinem historischen Glanz.

In zwei Etappen im Sommer 2023 und Januar 2024 wurde er vollständig denkmalgerecht restauriert, das Ergebnis ist nicht zu übersehen. Die kassettierte Stuckdecke mit figürlich-ornamentalen Motiven wie den Putten, die Wände sowie die Stuckmarmorsäulen wurden auf Grundlage eines restauratorischen Befunds neu gefasst. Das Deckengemälde wurde gereinigt und mit Firnis versehen und erstrahlt jetzt wieder in seiner historischen Farbigkeit und kommt in seinen feinen Details deutlich besser zur Geltung. 170.000 Euro wurden dafür 2020 seitens der Stadt bereitgestellt.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: »Das Literaturhaus ist eine Perle im literarischen Leben Hamburgs. Es ist aber auch ein herausragendes Denkmal, dessen Festsaal nach der liebevollen Sanierung nun wieder nicht nur für Lesungen, sondern auch als Café und sogar für Trauungen einen würdigen Rahmen bietet.«

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: »Ich freue mich, dass wir dem Literaturhaus bei der Sanierung dieses ganz besonderen architektonischen Schatzes helfen konnten. Damit bleibt der Eddy-Lübbert-Saal auch künftigen Generationen in seiner ganzen Pracht erhalten.«

Michael Werner-Boelz, Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord: »Das Literaturhaus gehört zu den wichtigsten Kultureinrichtungen im Bezirk Hamburg-Nord. Durch die denkmalgerechte Sanierung bleibt der Saal ein Hingucker und bietet ein tolles Flair für anregende literarische Abende.«

Prof. Dr. Rainer Moritz, Leitung Literaturhaus Hamburg: »Jeden Tag empfinde ich es als großes Glück, unseren so aufwendig wie liebevoll restaurierten Festsaal betreten zu dürfen. Was für ein Glanz! Was für eine einladende Atmosphäre!«

Das Haus gehört der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die es dem Literaturhaus-Verein mietfrei zur Verfügung steht. Der Gartensaal, 1889 an das um 1865 errichtete Gebäude als repräsentativer Festsaal angebaut, ist in Hamburg der einzige am historischen Ort erhaltene Prunksaal aus dieser Zeit. Seit 2019 trägt der Saal zu Ehren eines der wichtigsten privaten Mäzene des Literaturhauses den Namen Eddy-Lübbert-Saal. Der Literaturhaus e. V. führt hier seine Veranstaltungen durch; das Literaturhauscafé ist mittwochs bis sonntags tagsüber geöffnet. Der Saal kann außerdem angemietet werden für Feiern oder Tagungen, auch standesamtliche Trauungen sind möglich. Die Sanierung war ein wichtiger Schritt zum Erhalt dieser für alle offenen Kulturvilla an der Außenalster. 

15.02.

12. Hamburger Graphic Novel Tage

Grafische Gestaltung © Kathleen Bernsdorf
Grafische Gestaltung © Kathleen Bernsdorf

Vom 4. bis 7. März sind im Literaturhaus und im Livestream wieder internationale und deutsche Comicgrößen und Newcomer zu erleben – Vorverkauf läuft

Vom 4. bis 7. März 2024 finden bereits zum 12. Mal und mit freundlicher Unterstützung der Mara und Holger Cassens Stiftung und der Behörde für Kultur und Medien Hamburg die Hamburger Graphic Novel Tage im Literaturhaus statt. An vier aufeinanderfolgenden Abenden führen Gäste aus dem In- und Ausland Gespräche über ihre Comics. Andreas Platthaus, Literaturchef der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«, ist für das Programm und die Moderation verantwortlich.

Am ersten Abend treffen Nancy Peña aus Frankreich und Katja Klengel in einem Gespräch über Feminismus und Comics zusammen. Am Dienstag berichten Jens Cornils, Ayşe Klinge und Judith Kranz, Absolventinnen und Absolventen der HAW Hamburg, von der Arbeit an ihren Debütcomics. Dieses Werkstattgespräch wird von Sascha Hommer, zentraler Akteur nicht nur der Hamburger Comicszene, kuratiert und co-moderiert. Als Duo arbeiten Line Hoven und Jochen Schmidt sowie Maren Amini und ihr Vater Ahmadjan Amini; diese vier sind am Mittwoch zu Gast. Zum Abschluss richtet sich der Blick auf Argentinien: Sole Otero, ursprünglich aus Buenos Aires, inzwischen in Frankreich lebend, begegnet Birgit Weyhe.

Flankiert wird das Abendprogramm von zwei Angeboten des Jungen Literaturhauses. In der Reihe STA*-Club on Tour ist eine Schulklasse zu einem Comicworkshop mit Maren Amini eingeladen. Die Präsentation von Comixx mit Klasse, ein Projekt, bei dem Migrantinnen und Migranten zusammen mit Jul Gordon und Kathrin Klinger eigene Comicstrips gestaltet haben, bildet am Montag den Start ins Festival. Ein Rückblick auf die ersten fünf Jahre von Comixx mit Klasse bietet vom 3. April bis 1. Mai eine Ausstellung in der Zentralbibliothek.

Programm 12. Hamburger Graphic Novel Tage

Comixx mit Klasse – Abschlusspräsentation
Ein Comic-Projekt des Jungen Literaturhauses für Migrantinnen und Migranten an Berufsschulen, Jul Gordon und Kathrin Klingner
Montag, 4. 3. 2024, 17.00 Uhr, mit freundlicher Unterstützung der Hanns R. Neumann Stiftung sowie der Hans-Joachim Mausolf Stiftung in der BürgerStiftung Hamburg
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Nancy Peña und Katja Klengel – Heldenhafter Feminismus
Moderation: Andreas Platthaus
Dolmetscher: Didier Gammelin
Montag, 4. 3. 2024, 19.00 Uhr
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Jens Cornils, Ayşe Klinge und Judith Kranz – Werkstattgespräch
Moderation: Sascha Hommer und Andreas Platthaus
Dienstag, 5. 3. 2024, 19.00 Uhr
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Maren Amini/Ahmadjan Amini und Line Hoven/Jochen Schmidt – Arbeitsgemeinschaften
Moderation: Andreas Platthaus
Mittwoch, 6. 3. 2023, 19.00 Uhr
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STA*-Club on Tour – Comicworkshop mit Maren Amini
Donnerstag, 7. 3. 2024, an einer Schule
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Sole Otero und Birgit Weyhe – Der Blick auf Argentinien
Moderation: Andreas Platthaus
Dolmetscherin: Carmen Almendros
Donnerstag, 7. 3. 2024, 19.00 Uhr
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Einzelticket € 12,–/8,–/Für Studierende freier Eintritt an der Abendkasse/Streaming 6,–
Festivalticket € 35,–/20,–/Streaming € 18,–

Die 12. Hamburger Graphic Novel Tage finden mit freundlicher Unterstützung der Mara und Holger Cassens-Stiftung und der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg statt.

14.02.

Gesucht: Werkstudent*in im Bereich Redaktion und Satz

Ab März oder April, 18,5 Wochenstunden

Wir suchen Unterstützung im Bereich Kommunikation, vor allem bei der Erstellung des monatlichen Programmhefts. Die Ausschreibung richtet sich an fortgeschrittene Studierende der Literatur-, Kultur-, Kommunikationswissenschaften oder vergleichbarer Fachrichtungen, die noch mindestens zwei Semester eingeschrieben sind.
 
Aufgabenfelder

  • Erstellung des Programmhefts (Redaktion, Erstellung mit InDesign-Vorlage und Korrektorat)
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit bei Presseansprachen und Veranstaltungswerbung 
  • gelegentliche Unterstützung bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen
  • Recherche und administrative Tätigkeiten

Voraussetzungen

  • Sprachbewusstsein, sichere Orthografie und ein Gespür für Typografie
  • strukturiertes, zuverlässiges, genaues und eigenverantwortliches Arbeiten
  • Interesse an Gegenwartsliteratur und gesellschaftlichem/kulturellem Diskurs
  • Erfahrungen mit Adobe InDesign und Photoshop wünschenswert 

Mitarbeitende werden schnell in unser kleines Team eingebunden und erhalten umfassende Einblicke in die Konzeption, Durchführung und Kommunikation von Literaturveranstaltungen. Wir bieten eine Anstellung als Werkstudierende/r bei 18,5 Wochenstunden und eine Vergütung von 995,– Euro brutto pro Monat, zunächst befristet bis 31.12.2024. 
 
Wir freuen uns auf Ihre Onlinebewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und wichtigen Zeugnissen in einer Datei – Bewerbungsfrist 29. Februar.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. 
 
Dr. Carolin Löher, cloeher@literaturhaus-hamburg.de