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15.11.

Hamburger Literaturpreise 2021

Die Kulturbehörde vergibt Preise in sieben Kategorien an elf Preisträgerinnen und Preisträger

Die Behörde für Kultur und Medien zeichnet sechs Autorinnen und Autoren, drei Übersetzerinnen und Übersetzer und eine Comiczeichnerin für ihre herausragenden literarischen Arbeiten aus. 

Die mit je 6.000 Euro dotierten Hamburger Literaturpreise erhalten in der Kategorie:

  • ​Buch des Jahres: Andreas Moster für »Kleine Paläste« (Arche)
  • Roman: Kristine Bilkau für »Nebenan« und Jan-Dirk Krohn für »No Meds in May«
  • Erzählung: Sonja Roczek für »Barolo«
  • Lyrik/Drama/Experimentelles: Nail Doğan für »Leerlauf – Gedichte« und Jenny Schäfer für »Ein halbes Jahr Arbeit«
  • Kinder- und Jugendbuch: Jutta Nymphius für »Total irre!«
  • Comic: Helena Baumeister für »okcupid4«.

Die mit jeweils 3.000 Euro dotierten Preise in der Kategorie Literarische Übersetzungen gehen an:

  • Brigitte Große für den Roman »Großer Bruder, kleine Schwester / Em« von Kim Thúy aus dem Französischen (Kunstmann)
  • Markus Lemke für den Roman »Leute wie wir / Anashim kamonu« von Noa Yedlin aus dem Hebräischen (Kein&Aber)
  • Maralde Meyer-Minnemann für den Roman »Bis die Steine leichter sind als Wasser / Até que as pedras se tornem mais leves que a água« von António Lobo Antunes aus dem Portugiesischen (Luchterhand)

Die Jury, bestehend aus der Übersetzerin Ursel Allenstein (Preisträgerin 2020), dem Literaturkritiker Jan Ehlert (NDR Kultur), dem Verleger Jan Karsten (CulturBooks), der Lektorin Clara Sondermann und der Autorin Magdalena Saiger (Preisträgerin 2020), hat ihre Wahl aus 253 anonymisierten Einsendungen für Literatur, 20 Comic-Projekten und 11 literarischen Übersetzungen getroffen.

Die Preisverleihung findet am Montag, 6. Dezember um 19.00 Uhr im Literaturhaus Hamburg statt.

29.09.

Was lesen im Herbst?

Die Tage werden wieder kürzer und das Wetter lädt dazu ein, drinnen zu bleiben und die Zeit mit frischer, anregender Lektüre zu füllen. Der Bücherherbst 2021 verspricht eine reiche Ernte, und damit Sie nicht versehentlich zu den falschen Titeln greifen, haben sich zwei bewährte Kräfte bemüht, die Spreu vom Weizen zu trennen, um Ihnen wirklich Lesenswertes zu präsentieren.

Annemarie Stoltenberg empfielt:

  • Edward St Aubyn: »Dilemma«, Übersetzung: Ingo Herzke. Piper, € 24,–
  • Colm Tóibín: »Der Zauberer«, Übersetzung: Giovanni Bandini. Hanser, € 28,–
  • David Park: »Reise durch ein fremdes Land«, Übersetzung: Michaela Grabinger. DuMont, € 20,–
  • Friedrich Christian Delius: »Die sieben Sprachen des Schweigens«. Rowohlt Berlin, € 20,–
  • Rocko Schamoni: »Der Jaeger und sein Meister«. hanserblau, € 22,–
  • Jenny Erpenbeck: »Kairos«. Penguin, € 22,–
  • Herman Koch: »Finnische Tage«, Übersetzung: Christiane Kuby und Herbert Post. Kiepenheuer & Witsch, € 22,–
  • Heinrich Steinfest: »Amsterdamer Novelle«. Piper, € 15,–

Rainer Moritz empfielt:

  • Guido Morselli: »Dissipatio humani generis«. Suhrkamp, € 20,–
  • Sasha Marianna Salzmann: »Im Menschen muss alles herrlich sein«. Suhrkamp, € 24,–
  • Gustave Flaubert: »›Ich schreibe gerade eine kleine Albernheit‹. Ausgewählte Briefe 1832 – 1880«, Zusammenstellung und Übersetzung: Cornelia Hasting. Dörlemann, € 27,–
  • Alina Bronsky: »Barbara stirbt nicht«. Kiepenheuer & Witsch, € 20,–
  • Douglas Stuart: »Shuggie Bain«, Übersetzung: Sophie Zeitz. Hanser Berlin, € 26,–
  • Thomas Böhm (Hg.): »Da war ich eigentlich noch nie. Die Wunderkammer des Reisens in Deutschland«. Das Kulturelle Gedächtnis, € 28,–
  • Sally Rooney: »Schöne Welt, wo bist du«, Übersetzung: Zoë Beck. Claassen, € 20,–
  • Werner Herzog: »Das Dämmern der Welt«. Hanser, € 19,–

Stephan Samtleben empfielt:

  • Fabio Andina: »Tage mit Felice«, Übersetzung: Karin Diemerling. Rotpunkt, € 24,–

Und vergessen Sie nicht: Unterstützen Sie den lokalen Buchhandel, wenn Sie Bücher kaufen!

Titelliste (PDF)

 

22.09.

Shortlists des Deutschen und Schweizer Buchpreises

Die Finalisten des Deutschen Buchpreises

Die Shortlist des Deutschen Buchpreises wurde bekanntgegeben. »Als Jury hatten wir in diesem Jahr so viele Titel zur Auswahl wie bisher nie beim Deutschen Buchpreis«, so Jurysprecher Knut Cordsen. Insgesamt waren 230 Titel eingereicht worden. Nominiert sind diese Titel: 

  • Norbert Gstrein: »Der zweite Jakob« (Carl Hanser)
  • Monika Helfer: »Vati« (Carl Hanser)
  • Christian Kracht: »Eurotrash« (Kiepenheuer & Witsch)
  • Thomas Kunst: »Zandschower Klinken« (Suhrkamp)
  • Mithu Sanyal: »Identitti« (Carl Hanser)
  • Antje Rávik Strubel: »Blaue Frau« (S. Fischer)

Tickets für den Shortlist-Abend am 1. Oktober um 18.00 Uhr im Literaturhaus Frankfurt gibt es hier. Die Veranstaltung wird im Livestream übertragen.

Die Preisverleihung findet am 18. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Frankfurter Römers statt. Interessierte können die Liveübertragung der Preisverleihung unter www.deutscher-buchpreis.de verfolgen

Die Finalisten des Schweizer Buchpreises

Aber nicht nur die Shortlist des Deutschen Buchpreises, sondern auch die des Schweizer Buchpreises 2021 steht fest. Die Jury hat aus über 92 Titeln aus 65 Verlagen folgende Romane nominiert:

  • Martina Clavadetscher: »Die Erfindung des Ungehorsams« (Unionsverlag)
  • Thomas Duarte: »Was der Fall ist« (Lenos)
  • Michael Hugentobler: »Feuerland« (dtv)
  • Veronika Sutter: »Grösser als du« (Edition 8)

Christian Kracht war mit »Eurotrash« ebenfalls nominiert, zieht seinen Titel aber zurück, da er bereits 2016 den Schweizer Buchpreis gewonnen hat. Die Preisverleihung findet am 7. November um 11 Uhr im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel statt. Im Vorfeld der Preisverleihung veranstalten wir am 31. Oktober eine Lesung im Hotel Wedina mit zwei der Nominierten.