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19.11.

Dezember und Januar im Literaturhaus

Wir bedauern zutiefst, dass so viele Veranstaltungen 2020 gar nicht oder nicht wie geplant stattfinden konnten. Zugleich haben wir Sprünge ins Digitale vollzogen.

Wir wissen noch nicht, wie die Regelungen im Dezember und im Januar aussehen. Wir haben uns zunächst entschieden, unser Dezember-Programm im Sinne des Infektionsschutzes umzudisponieren und den Januar vorerst wie geplant laufen zu lassen.

Den Besuch von Michael Maar und Andreas Isenschmid verlegen wir auf den 9. Februar, und den Taupunkt-Abend mit Marcel Beyer, Nico Bleutge, Kerstin Preiwuß und Uljana Wolf verschieben wir auf den 2. Februar. Die Karten verkaufen wir dann zusammen mit dem Februar-Programm Mitte Januar.

Barbara Bleisch, Wolfram Eilenberger und Catherine Newmark (8.12.) werden neue philosophische Bücher empfehlen, allerdings nicht im Saal, sondern per Videoschaltung aus Berlin und der Schweiz. Streamingtickets können Sie ab nächster Woche erwerben.

Das Gemischte Doppel (9.12.) wird Lektüren für den langen Winter präsentieren – aus dem Saal für Sie digital übertragen. Auch hier erhalten Sie ab nächster Woche Streamingtickets. Diese sind bis eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn erhältlich und nicht limitiert.

Im Januar hoffen wir dann auf Veranstaltungen mit Ihnen vor Ort – und vor dem Bildschirm. Der Verkauf für die Saaltickets ist wie angekündigt, am 19.11., um 9.00 Uhr gestartet. Karten für den Livestream sind spätestens Anfang Januar im Verkauf. Wir freuen uns auf die Trägerin oder den Träger des Mara-Cassens-Preises 2020 (7.1.), auf Susan Neiman (12.1.), Nell Zink (13.1.), Judith Zander (19.1.), Johann Scheerer (20.1.), Harald Martenstein (26.1.) und den Brigitte-Kronauer-Abend mit Susanne Fischer und Marta Dittrich (27.1.) Unabhängig davon, wie alles kommt, wird Weihnachten und das Jahresende kommen.

Vielleicht klicken Sie sich bei den Europäischen Literaturtagen ein, hören die neue Folge »Next Book Please« an, und nächste Woche sollten Sie sich die Diskussionsveranstaltungen zum Projekt des Netzwerkes der Literaturhäuser »Vom Unbehagen in der Literatur« nicht entgehen lassen. Wir wünschen Ihnen und uns, dass Sie – in bester Gesundheit – der Literaturwelt weiterhin Ihre Aufmerksamkeit schenken.

19.11.

Europäische Literaturtage 2020 online

Die 12. Europäischen Literaturtage finden in diesem Jahr aus aktuellem Anlass online und als Livestream statt

Als Lichtblick in unsicheren Zeiten werden die Europäischen Literaturtage 2020 wie geplant stattfinden und per Livestream übertragen. Unter dem Motto „Mehr Wildnis!“ stellen sich internationale Schriftsteller*innen und Literaturexpert*innen aus unterschiedlichen Kulturkreisen Fragen wie Welche Formen der Wildnis gibt es? Wovor haben die Menschen Angst? Und welche persönlichen Erfahrungen machen Menschen außerhalb der Gesellschaft?

Die Europäischen Literaturtage bieten in diesem Jahr ein breites Spektrum an Formaten: interaktive Teilnahme des Publikums an den Vorträgen und Diskussionen, kurze Videoporträts der Autor*innen und Interviews sowie Lesungen, virtuelle Ausstellungsführungen und Konzerte. Alle Veranstaltungen werden aus dem Klangraum Krems Minoritenkirche übertragen und auf Englisch bzw. zweisprachig moderiert.

Den Eröffnungsvortrag hält Ariadne von Schirach und spricht danach mit Robert Menasse. Freuen Sie sich außerdem auf die Verleihung des Ehrenpreises des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln 2020 an A. L. Kennedy mit anschließender Lesung und Gespräch und weitere Veranstaltungen u.a. mit Petina Gappah, Matthias Politycki, Sjón, Polly Clark, Edo Popović und Olga Grjasnowa.

Alle Details zu dem Programm, dem Videokanal und den Live-Chats erhalten Sie online unter www.literaturhauseuropa.eu/de

Alle öffentlichen Veranstaltungen der Europäischen Literaturtage 2020 werden auf dem dem ELit-Youtube-Kanal übertragen. Ohne eingeloggten Youtube-Account können Sie auch alle Veranstaltungen mitverfolgen, nicht aber an den Dialogveranstaltungen über die Chatfunktion aktiv teilnehmen.

05.11.

Neue Folge: »Next Book Please«

Die achtundzwanzigste Spezial-Folge widmet sich nur einem einzigen Roman – dem vielleicht berühmtesten Krimi der Welt. »Der Malteser Falke« von Dashiell Hammett, erstmals 1930 erschienen, liegt nun in einer deutschen Neuübersetzung von pociao im Kampa Verlag vor. Thematisiert wird unter anderem das durch den Roman eingeführte Genre des »Hardboiled Detectives«, bei dem sich Protagonist Sam Spade buchstäblich durchschlägt. Auch das im Roman vermittelte Frauenbild steht zur Diskussion, sowie die distanzierte Erzählweise des Autors.

»Next Book Please« ist der Literaturpodcast von Hamburger Abendblatt und Literaturhaus Hamburg. Thomas Andre, Literaturredakteur beim Abendblatt, und Rainer Moritz besprechen in einer guten halben Stunde Neuerscheinungen. Kritik, Überraschungen und Lob inklusive. 

Eine Übersicht mit kurzen Beschreibungen aller Folgen haben wir für Sie zusammengestellt. Keine Ausgabe verpassen Sie, wenn Sie uns bei Facebook folgen oder den Podcast abonnieren. Es gibt ihn überall, wo es Podcasts gibt.

Folge 28 anhören