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16.09.

Aufbauaushilfe für Veranstaltungsprogramm gesucht

Das Literaturhaus Hamburg sucht ab dem 1. Oktober 2021 eine Aufbauaushilfe für den Veranstaltungsbereich.

Aufgabenfelder:

  • Auf- und Abbau bei Lesungen (vornehmlich Bestuhlung, Einrichtung des Zuschauerbereichs, gegebenenfalls Mithilfe bei Bühne und Tontechnik)
  • je nach Eignungs- und Einarbeitungsgrad auch kleinere tontechnische Betreuungen

Voraussetzungen:

  • strukturiertes, zuverlässiges Arbeiten
  • körperliche Belastbarkeit
  • flexible Verfügbarkeit am späten Nachmittag/Abend (im Regelfall zwei bis drei Abende pro Woche)
  •  Bereitschaft zur Arbeit im 2G-Modell

In unser kleines Team werden Aushilfen sehr schnell eingebunden. Der Einsatz meint im Regelfall die Unterstützung unserer Haupttechniker bei der Ausrichtung unserer Lesungen und wird per Wochenplan kommuniziert. Die Tätigkeit wird mit einem Stundenlohn von 10,00 Euro vergütet.

Erdacht im Jahre 1985 von literaturbegeisterten Hanseaten hat sich das Literaturhaus zum Mittelpunkt des literarischen Lebens Hamburgs entwickelt und sorgt mit seinem Renommee für Aufmerksamkeit über die Stadtgrenzen hinaus. Etwa 150 Lesungen, Podiumsdiskussionen, Gesprächsrunden, Preisverleihungen oder literarische Abende organisiert das Team des Literaturhauses pro Jahr. Es präsentiert Nachwuchsautorinnen und -autoren neben Nobelpreisträgern und widmet sich den von der Kritik unterschiedlich wahrgenommenen Neuerscheinungen des Buchmarkts.

Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung mit Anschreiben und Lebenslauf. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Stellenausschreibung PDF

Kontakt: Saskia Seifert (Koordination), sseifert@literaturhaus-hamburg.de

09.09.

Schreiblabor 2021

Die überwiegend digitale Prosawerkstatt für alle zwischen 18 und 25 Jahren unter der Leitung von Mareike Krügel und Thomas Klupp startet am 13. November 

Schriftstellerinnen und Schriftsteller fallen bekanntlich nicht einfach so vom Himmel. Deshalb gibt es hier auf Erden das Schreiblabor – die Prosawerkstatt des Jungen Literaturhauses für Jugendliche und junge Erwachsene. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober.

Für alle Schreibwütigen und Sprachtalentierten, die sich literarisch weiterentwickeln möchten, startet am 13. November eine (überwiegend digitale) Prosawerkstatt für 18- bis 25-Jährige. Aufgrund der größtenteils digital abgehaltenen Termine, wendet sich das Schreiblabor diesmal auch an Interessierte über Hamburgs Grenzen hinaus.

In einer im Literaturhaus stattfindenden Auftaktveranstaltung und sieben weiteren Online-Terminen vermitteln die Autorin Mareike Krügel und der Autor Thomas Klupp Grundlagen des literarischen Schreibens. Hier werden Plot, Perspektive und Personal gestaltet, Texte diskutiert, raffiniert und auf die Bühne gebracht. Die Teilnehmenden arbeiten intensiv an ihren eigenen Texten und tauschen sich in der Gruppe darüber aus. Auf dem Schreiblabor-Blog präsentieren sie online ihre Texte. Eine öffentliche Abschlusspräsentation im Eddy-Lübbert-Saal des Literaturhauses vollendet die Prosawerkstatt. 

Mareike Krügel wurde 1977 in Kiel geboren. Seit 2003 hat sie fünf Romane veröffentlicht. Sie lebt bei Kappeln. Mareike Krügel hat am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig studiert, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Förderpreis der Stadt Hamburg und den Friedrich-Hebbel-Preis, und zahlreiche Stipendien, u.a. in der Villa Decius in Krakau, und ist Mitglied im PEN Deutschland. Seit 2006 hat sie viele »Schreiblabor«-Kurse des Jungen Literaturhauses geleitet. 

Thomas Klupp wurde 1977 in Erlangen geboren. Von 2001-2006 Studium »Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus« an der Universität Hildesheim, Abschluss als Diplom-Kulturwissenschaftler; seit 2002 vielfache Tätigkeiten im literarischen Feld (u.a. Herausgabe der Literaturzeitschrift Bella triste, Organisation des Literaturfestivals Prosanova, Lehraufträge an der Universität Hildesheim und Heidelberg); seit April 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft der Universität Hildesheim.

Über das Schreiblabor:
2006 wurde das »Schreiblabor«, die Prosawerkstatt des Jungen Literaturhauses, etabliert. Jugendliche und junge Erwachsene werden hier in Theorie und Praxis des literarischen Schreibens von renommierten und lehrbegeisterten Schriftstellerinnen und Schriftstellern unterrichtet. Eine öffentliche Abschlusslesung im Eddy-Lübbert-Saal des Hauses krönt jeden Schreibwerkstatt-Durchgang.

Auftaktveranstaltung: Samstag, 13. November 2021, 13.00–18.00 Uhr; Online-Termine: 24. November 2021 sowie 1., 8., 15. Dezember 2021; 12. und 19. Januar sowie 2. Februar 2022 – jeweils 18.30 bis 20.00 Uhr; Öffentliche Abschlusslesung: Mittwoch, 9. Februar 2022, 19.30 Uhr  Gebühr: 119,00 Euro (inkl. Mwst.); Zahl der Teilnehmenden: 12; Ort: Auftaktveranstaltung und Abschlusslesung im Literaturhaus, Schwanenwik 38, Hamburg; Kontakt: Katrin Weiland, projekte@literaturhaus-hamburg.de; Bewerbung: Lebenslauf und Textprobe/n (max. 2 Seiten) bitte bis 31. Oktober 2021 per Mail an service@literaturhaus-hamburg.de oder per Post

Die Planung der vor Ort stattfindenden Termine des Schreiblabors erfolgt vorbehaltlich der dann geltenden Infektionsschutzmaßnahmen.

Das Schreiblabor im Herbst 2021 wird gefördert von der Kunst- und Literaturstiftung Petra und K.-H. Zillmer, der Hamburgischen Kulturstiftung und der Hamburger Literaturstiftung.

23.08.

Großer Longlist-Abend am 3. September

Bereits zum fünften Mal lädt das Literaturhaus Hamburg zum Großen Longlist-Abend in die Freie Akademie der Künste ein. Am Freitag, den 3. September, stellen nacheinander 11 der 20 Nominierten sich und ihre Romane in Lesung und Gespräch vor. Ihre Teilnahme zugesagt haben (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Henning Ahrens: »Mitgift« (Klett-Cotta, August 2021)
  • Shida Bazyar: »Drei Kameradinnen« (Kiepenheuer & Witsch, April 2021)
  • Franzobel: »Die Eroberung Amerikas« (Paul Zsolnay, Januar 2021)
  • Dana Grigorcea: »Die nicht sterben« (Penguin, März 2021)
  • Norbert Gstrein: »Der zweite Jakob« (Carl Hanser, Februar 2021)
  • Dilek Güngör: »Vater und ich« (Verbrecher, Juli 2021)
  • Peter Karoshi: »Zu den Elefanten« (Leykam, Mai 2021)
  • Gert Loschütz: »Besichtigung eines Unglücks« (Schöffling & Co., Juli 2021)
  • Sasha Marianna Salzmann: »Im Menschen muss alles herrlich sein« (Suhrkamp, September 2021)
  • Ferdinand Schmalz: »Mein Lieblingstier heißt Winter« (S. Fischer, Juli 2021)
  • Antje Rávik Strubel: »Blaue Frau« (S. Fischer, August 2021)

In jeweils zwanzig Minuten lesen die Autorinnen und Autoren einen Ausschnitt vor und sprechen mit den Moderatoren Annemarie Stoltenberg, Journalistin, und Rainer Moritz, Leiter des Literaturhauses Hamburg, sowie Julia Westlake über ihre Romane.

Saaltickets und Livestreamtickets erhalten Sie bis zum Veranstaltungsbeginn über unseren Ticketanbieter Reservix. Mit dem Streamingticket erhalten Sie einen Link und einen Code, mit dem Sie sich am Veranstaltungstag ab 16.45 Uhr einloggen können. Nach Ende der Veranstaltung können Sie mit Ihrem Code das Video erneut ansehen und dabei vor- und zurückspulen, dieses Angebot gilt 72 Stunden, danach wird das Video gelöscht.

Es gelten die aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen (3G-Regel und Maskenpflicht). Wir erfassen zudem die Kontaktdaten aller Gäste (per Luca-App oder Handzettel). Die Bestuhlung folgt dem Schachbrettprinzip.

Ausgerichtet wird der Abend vom Literaturhaus Hamburg, in Kooperation mit der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und der Freien Akademie der Künste Hamburg, mit freundlicher Unterstützung der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius sowie der Kunst- und Literaturstiftung Petra und K.-H. Zillmer.

Diese Autorinnen und Autoren sind auch für den »Roman des Jahres« nominiert, doch können sie an dieser Veranstaltung leider nicht teilnehmen: 

  • Dietmar Dath: »Gentzen oder: Betrunken aufräumen« (Matthes & Seitz Berlin, August 2021)
  • Georges-Arthur Goldschmidt: »Der versperrte Weg« (Wallstein, Juni 2021)
  • Monika Helfer: »Vati« (Carl Hanser, Januar 2021)
  • Felicitas Hoppe: »Die Nibelungen« (S. Fischer, September 2021)
  • Christian Kracht: »Eurotrash« (Kiepenheuer & Witsch, März 2021)
  • Thomas Kunst: »Zandschower Klinken« (Suhrkamp, Februar 2021)
  • Yulia Marfutova: »Der Himmel vor hundert Jahren« (Rowohlt, März 2021)
  • Mithu Sanyal: »Identitti« (Carl Hanser, Februar 2021)
  • Heinz Strunk: »Es ist immer so schön mit dir« (Rowohlt, Juli 2021)

Sasha Marianna Salzmann wird außerdem am 22.9. im Literaturhaus aus ihrem neuen Roman lesen.

Datum: Freitag, 3. 9. 2021 Zeit: 17.00 – ca. 21.30 Uhr Eintritt: € 18,–/14,–/ Streamingtickets  € 7,–
Ort: Freie Akademie der Künste, Klosterwall 23  Weitere Informationen auf der Veranstaltungsseite