4.5.

Helga Schubert

liest aus ihrem neuen Buch »Vom Aufstehen«

Helga Schubert beleuchtet in 29 Geschichten die kleinen und großen Augenblicke eines langen Lebens und lässt dabei aus den kurzen, prägnanten Episoden ein Gesamtbild aus Konflikt und Versöhnung, Zuflucht und Verlassen entstehen. Wir folgen ihr in den Wechsel zwischen Kindheit und Erwachsensein, der Vergangenheit und Gegenwart, hinein in das schwierige Verhältnis zur eigenen Mutter und die Abwesenheit des Vaters, in den Alltag von Partner- und Freundschaften, das Familienleben. Auch ins Politische nimmt Helga Schubert mit: in ihre Zeit in der DDR, zur Wende und zur ersten freien Wahl nach 50 Jahren Beobachtung. Ob Schubert sich selbst in die Linie der DDR-Schriftsteller stellen will – oder muss, das ist eine der Fragen, mit denen sie sich in diesem bei dtv erschienenen Band auseinandersetzt. Es sind Erzählungen, die zu gleichen Teilen Biografie wie Fiktion sind und das Leben einer Frau schildern, deren Erleben sich um Erinnerung, um Heimat und Identität und um das Märchenlesen dreht. Ein von der Literatur geprägtes Leben wird selbst zu Literatur.

Mit der titelgebenden Geschichte nahm Helga Schubert 2020 endlich am Ingeborg-Bachmann-Preis teil, nachdem sie 1980 wegen Ausreiseverbots die Einladung nicht annehmen konnte – und erhielt den Hauptpreis.

Moderation: Anne-Dore Krohn

Medienpartner NDR Info

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Informationen
Datum
Dienstag, 4.5.2021
Zeit
19.30 Uhr
Eintritt
€ 5,–/ Streamingabonnement € 30,–/25,–
Ort
Literaturhaus online

Diese Veranstaltung wird in jedem Fall gestreamt.

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