3.5.

Verena Roßbacher

liest aus ihrem neuen Roman »Mon Chéri und unsere demolierten Seelen« 

Manchmal, in düsteren Momenten, möchte man über die Gegenwartsliteratur klagen – wenn sie sich zu sehr bloßer Nabelschau hingibt, ästhetisch überambitioniert darauf schielt, mit Preisen bedacht zu werden, oder durch und durch humorlos auftritt. Und dann, in diesen düsteren Momenten, empfiehlt es sich, nach den Büchern der 1979 geborenen Verena Roßbacher zu greifen. Seit ihrem Debüt »Verlangen nach Drachen« besticht sie durch überbordende Fantasie, herrliche Skurrilitäten, literarisch kecke Anspielungen und tiefe Kenntnis der profansten Alltagskultur.

Auch ihr neuer Roman »Mon Chéri und unsere demolierten Seelen« (Kiepenheuer & Witsch) macht da keine Ausnahme. Charly Benz heißt die meist mit dem Leben hadernde Heldin. Mit ihrem Aussehen ist sie unzufrieden, mit Männern will es nicht recht klappen, und ihre vor allem aus Scheiblettenkäse und Croissants bestehende Ernährung macht die Sache nicht besser. Immerhin hat sie einen Brotberuf gefunden, der Einkommen verspricht: Im Marketing einer auf Veganes spezialisierten Foodcompany brilliert sie mit Slogans aller Art. 

Was Charly in diesem überschäumenden, mal burlesken, mal berührenden Familien- und Liebesroman erlebt, ist viel. Man muss es selber hören und lesen.

Moderation: Katharina Teutsch

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Informationen
Datum
Dienstag, 3.5.2022
Zeit
19.30 Uhr
Eintritt
€ 12,– / 8,– / Streaming € 5,–
Ort
Literaturhaus

Streaming-Abonnement für Mai: € 30,–/25,–
Um sicherzustellen, dass alle Veranstaltungen inbegriffen sind, schließen Sie den Ticketkauf bitte bis zum 3.5. um 19.30 Uhr ab.
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